Pen and Paper:
Auch bekannt als Stift und Notizblock oder das älteste Notebook der Welt. Virensicher, super Akkuleistung(720h Standy im Monat) und gut lesbar. Zeichnungen und Randnotizen sind kein Problem, Preis wie Verfügbarkeit sind ungeschlagen. Regelmäßiges Abheften in Ordner und saubere Notizen stellen für manche ein bekanntes Problem dar. In unserer digitalen Welt gibt es auch viele, die sich um die Umwelt Sorgen machen und kein Altpapier mehr produzieren wollen. Leider ist das digitalisieren
mit Scanner oder ähnlichen Mitteln sehr zeitaufwendig und hinterher lassen sich die Notizen am Rechner nicht einmal gut durchsuchen.
Livescribe Pulse Smartpen:
Für 150€ kann man sich einen zum Geek Gadget mutierten Stift zulegen, der mit High-Speed Infrarot Kamera jede Bewegung erkennt und für spätere Verwendung digital abspeichert. Natürlich funktioniert das nicht mit langweiligen grauen Recycle Papier. Sondern nur mit speziell punktierten Blöcken, die pro Stück 5€ kosten. Kostengünstiger ist da der Ausdruck via Laserdrucker, aber ganz ohne diese bedruckten Blätter geht es nicht. Wenn man sich damit abgefunden hat, scheint der Stift der ideale Begleiter für Studenten und andere Vielschreiber zu sein. Man hat nicht nur die Abschrift, sondern gleichzeitig noch ein digitales Backup in Vektorgrafik. Das heisst, man kann Grafiken, die man an den Rand kritzelt beliebig vergrößern ohne dass sie pixelig werden. Noch cooler ist die Soft- und Hardware des Smartpens. Eine Handschriftenerkennung wandelt die Notizen in mit Spotlight durchsuchbaren Text um. So gibt es nie wieder verlorene Mitschriften (vorausgesetzt man besitzt ein gutes Backup seiner Festplatte -> Time Machine). Ein Mikrofon am Stift und zwei an den mitgelieferten Kopfhörern können auf Wunsch die Umgebungsgeräusche aufnehmen und so auch den Vortrag des Profs für die Zukunft archivieren. Wenn man dann mit dem Stift oder am Computer mit der Maus auf ein Wort seiner Mitschrift tippt, gibt die Software das Audio wieder, welches zur Zeit aufgenommen wurde als man dieses Wort schrieb. Coole Sache eigentlich. Aber ob die Qualität für späteres Nachhören einzelner Abschnitte taugt, kann nur ein Selbstversuch zeigen. Wie jedes neue Spielzeug mit einen Chip im Innern, bekommt auch der Smartpen einen AppStore spendiert. Die Programme dürften aber noch begrenzter sein als die Apps auf Smartphones die nicht mit einem „i“ anfangen. Der Einstiegspreis ist mit 150€ im Vergleich mit anderen Gadgets moderat, allerdings ist der Anwendungsfall auch ganz klar definiert.
Netbook:
Ganz kurz erwähnt. Für Apple Fanboys nicht das Richtige, denn man muss sich wieder mit Windows XP oder neuerdings mit Windows 7 rumschlagen. Auch die Linux Distributionen bieten nicht das Klicki-Bunti von Mac OS X. Für das Geld (300-400€) gibt es besseres.
iPod touch:
Mit seinem WLAN Modul und nützlichen Apps kann er beim Studentenleben hilfreich sein. Kleinere Notizen sind kein Problem, Texte über eine Viertelseite sind aber nur im Notfall bewerkstelligen. Es ist zu hoffen, dass mit Firmware 3.2 oder 4.0 endlich das Apple Bluetooth Keyboard als Eingabegerät zu benutzen ist. Dann wäre es an Mobilität kaum zu schlagen. Kosten würde der Spaß mindestens 260€; 190€ für den iPod und 70€ für das Keyboard, wenn man es nicht sowieso schon besitzt.
iPhone:
Das gleiche gilt beim iPhone. Mit Keyboardanbindung der fast perfekte Begleiter wegen Internetanschluss, Telefon und Kamera. Abzuwarten bliebe da nur die Akkuleistung, die sich mit Bluetooth Dauerverbindung nicht verbessern wird und die hoffentlich dieses Jahr endende Exklusivpartnerschaft mit dem rosa „T“. Denn der Wettbewerb kann den iPhone Verträgen nur gut tun. Man denke nur an das Tethering, das momentan dazu gekauft werden muss.
iPad:
Der dritte im Bunde der iPhone OS Geräte ist das iPad. Mit oder ohne UMTS bietet es eine große virtuelle Tastatur und sogar ein Keyboard Dock. Mit fast 10“ ist es kaum so handlich wie ein iPhone, doch es kann an anderer Stelle punkten. Das IPS Panel wird wie beim neuen iMac jeden Betrachter begeistern, das Surfen soll unheimlich viel Spass machen und der Akku dürfte so groß sein wie ein iPod touch. Richtig attraktiv ist das Tablett oder liebevoll iProd genannte Device mit 3G und einer hoffentlich in der ersten Generation schon eingebauten iSight Kamera. Knapp 500€ dürfte die kleinste UMTS Version kosten, wenn man die 629$ plus 45$ Steuern umrechnet.
Macbook:
Der günstigste Einstieg in die mobile Mac OS Welt. Dies soll kein Review des neuen weißen Unibody Macbook werden, aber die Vorteile liegen klar auf der Hand: Mac OS X statt iPhone OS, richtige Programme, Prefpanes und Multitasking. Dazu die sehr gute Tastatur (vergleichbar mit dem Apple Wireless Keyboard), ausreichend Schnittstellen und ein tolles Display. Das Killerfeature ist der Akku, denn locker 7 Stunden surfen macht nicht einmal der iPod touch mit. Natürlich ist das Allround Gerät teurer. Gewitzte Fanboys kaufen sich aber das Macbook ab 811€ bei macatschool.de und verkaufen es gebraucht für 850€ sobald ein neues Modell erscheint.
Macbook Pro:
Wer mit den Schnittstellen oder der Displaygröße des Macbooks nicht zufrieden zu stellen ist, der holt sich ein Macbook Pro. Für mindestens 200€ Aufpreis zum Macbook bekommt man ein kratzfestes Alu Gehäuse, Firewire 800,SD Karten Leser und eine beleuchtete Tastatur. Leider aber auch ein Glossy Display mit Deckglas. Dieses spiegelt sehr, vor allem wenn man aus Stromspar Gründen die Helligkeit runter regelt. Macbook Pros mit 15“ oder 17“, besseren Grafikchips und Prozessoren bilden das kostspielige Ende dieser Liste mobiler Studienhelfer.
Letztendlich werden wahrscheinlich der Geldbeutel und Tragekomfort dieser Gadgets entscheiden welches man persönlich benutzen wird. Für jede Preisklasse gibt es das entsprechende Gerät, Zubehör und Software. Vor dem Kauf sollte man sich jedoch bewusst sein, dass man alle Möglichkeiten bei seinem Apple Händler ausführlich testen kann. Wer dann auch noch von seinen Bildungsrabatt Gebrauch macht wird seine Wahl wohl kaum bereuen.






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