Donnerstag, 4. März 2010

Cinch

Das kleine Programm „Cinch“ bietet ein Fenstermanagement á la Windows 7. Wenn man ein Fenster am oberen Fensterrand festhält und an den linken oder rechten Bildschirmrand zieht, sodass der Mauszeiger den Bildschirmrand berührt, nimmt das Fenster automatisch die gesamte linke oder rechte Bildschirmhälfte ein. Wenn man dann das Fenster wieder vom Rand wegzieht, wird es so groß wie es vorher war. Für Leute, die einen Vollbildmodus für Fenster in Mac OS vermissen, bietet die Software eine komfortable Lösung an. Man zieht ein Fenster einfach an den oberen Bildschirmrand und voilà: Vollbild! Über Cinch ist schon oft berichtet worden, u.a. in Bitsundso #180.Aber auf meinem nagelneuen 27“ iMac braucht man sich um „Screen Estate“, also um die intelligente Nutzung von kostbaren Bildschirmplatz doch nicht zu kümmern, dachte ich. Erst als ich hörte, dass es von Cinch eine Demo Version gab, spielte ich sie neugierig auf meinen Mac. Von da an war alles anders, nämlich viel einfacher. Ein Fenster Vollbild hier, zwei halbe Fenster dort. Dateien kopieren wurde zum Kinderspiel, denn mit zwei Fenstern die den kompletten Bildschirm einnehmen hat man immer den vollen Überblick. Multitasking wird einem einfach gemacht. Großartig ist vor allem der bei Mac OS nicht vorgesehene Vollbildmodus für fast jedes Programm. Surfen im Internet macht seitdem auf 27“ noch mehr Spaß. Die Funktionen klingen sehr danach nur schnell von Windows 7 geklaut und schlampig programmiert worden zu sein. Doch das ist nicht der Fall. Die Software startet automatisch beim Login wenn man möchte und unterstützt auch Setups mit mehreren Bildschirmen. Dann benutzt sie nur den äußersten linken oder rechten Rand des Desktops. Einige Fenster die sich partout nicht vergrößern lassen wollen, wie die Systemeinstellungen, geben ein optisches Feedback in Form eines Verbotsschildes. Die Demo ist zwar nicht zeitlich beschränkt, doch ein Fenster weist mit der Zeit immer öfter darauf hin eine Lizenz zu kaufen. Diese kostet 7$, also etwas über 5€. Die Bezahlung läuft problemlos und sehr schnell über PayPal ab. Danach bekommt man eine Datei zugeschickt, die Cinch als Lizenz erkennt.
Ich persönlich möchte dieses Programm nicht mehr missen. Wie Alex Olma vom iPhone Blog in Bitsundso richtig gesagt hat: „Diese Software macht es grandios [...] gerade auf dem Laptop ist es extrem komfortabel.“



Weitere Informationen und den Download gibt es auf:
http://www.irradiatedsoftware.com/cinch/

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