Eigentlich war dieser Blogeintrag nur als Mail an meine Familie gedacht, jetzt erscheint sie aber hier im Blog.
Ein neuer Computer muss her.
Das alte Samsung Notebook mit Ubuntu und Windows Vista macht nicht so wie die Familie will.
Als glücklicher Switcher sehe ich meine Chance endlich den Familiencomputer zu einem Mac zu machen.
Kurz die Vorraussetzungen angeschaut und los gehts.
"Es soll kein Notebook sein und der Mac muss in den ziemlich kleinen Computerschrank passen."
Das lässt kaum Spielraum.
Weil der Mac Pro viel zu groß und zu teuer ist, bleiben nur zwei Desktoplösungen von Apple.
Der Mac mini:
Für 550€ bekommt man mit der kleinsten Version genügend Leistung für die alltäglichen Computerarbeiten.
Großer Vorteil: weil er so klein ist passt der Mac mini auf jeden Fall in den Schrank.
Doch ich persönlich bin kein Fan dieses Macs.
Er ist zwar ein anschlussfreudiger Mac, doch kommt er ganz ohne Peripherie ins Haus.
Um ihn benutzen zu können benötigt man mindestens noch:
-Maus (10€, Apple Magic Mouse 70€)
-Tastatur (mind.10€, Apple Wireless Keyboard 70€)
-Bildschirm (mind.100€, Apple Cinema Display 850€)
-Monitoradapter (mind. 20-30€, sofern man kein Cinema Display anschließt)
Summarum summarum macht das inklusive Mac mini ungefähr 700€.
Und dann hat man zwar einen Mac, doch der ist umgeben von Kabeln und das günstige Zubehör sieht nicht sehr ästhetisch aus.
Meine Empfehlung ist deshalb der iMac 21,5":
1100€ muss man auf den Tisch legen um diesen sehr aufgeräumten Mac bei sich zuhause aufzustellen.
Doch die Ausstattung hat es in sich.
Als erstes fällt das wahnsinnig gute und fast zu helle LED Display auf.
Full HD Auflösung, satte Farben, unglaublicher Blickwinkel machen es definitiv zum Highlight des Geräts.
Ideal zum Filme anschauen ist auch das Seitenverhältnis von 16:9.
Darüberhinaus ist der iMac frei von jeglichen Kabeln, von dem Stromkabel natürlich abgesehen.
Deshalb ist er ziemlich mobil, zumindest was das hin- und hertragen in der Wohnung angeht.
Großer Vorteil gegenüber dem Mac mini ist der Lieferumfang der keine Wünsche offen lässt.
Die drahtlose Alu Tastatur von Apple ist elegant und tippfreundlich, während die Magic Mouse Logitech und Microsoft das Fürchten lehrt.
Um im Internet zu scrollen oder, mit dem Zusatzprogramm BetterTouchTool, mit Gesten seinen Arbeitsfluss zu beschleunigen ist sie perfekt.
Nur an das Halten der Maus muss man sich gewöhnen, da sie sehr niedrig ist und man die Handfläche nicht auf ihr abstützt.
An Schnittstellen mangelt es nicht, besonders weil die Peripherie keine kostbaren USB Ports belegt.
Um nicht mit einem Datenblatt verwechselt zu werden schreibe ich hier noch ein paar Erfahrungswerte von meinem iMac 27" auf:
-die neuen iMacs sind kaum zu hören, nur die Festplatte gibt ein leichtes Surren von sich
-der Sound der eingebauten Lautsprecher ist glasklar, das Einzige was dem Klang fehlt ist der Bass
-der Stromverbrauch ist sehr niedrig, auch im Ruhezustand (0,5 Watt mehr als ausgeschaltet)
-aus dem Ruhezustand erwacht er in 1 Sekunde
-der Ständer ist stabil und sorgt dafür, dass dem Computer keine verschütteten Getränke etwas anhaben können
Achso, das mit dem SD Kartenleser, der guten Webcam, den 4GB Arbeitspeicher und dem 3GHz Prozessor hab ich vergessen.
Einzige Minuspunkte ist die Erwärmung der Computerrückseite und, dass man nur schwer die Festplatte wechseln kann.
Dafür bleiben die Innereien wenigstens kühl.
Das alles in einem schönen Alugehäuse machen den iMac zu einem sehr guten Familiencomputer.
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